Mit Spenden helfen

Die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung in Süd-Indien kommt aus sehr armen Verhältnissen. Sehr viele Leute sind ohne schulische Ausbildung. Dadurch haben sie kein festes Einkommen, um ihre Familien zu unterstützen. Viele Gelegenheitsarbeiter sind unregelmäßig beschäftigt in der Landwirtschaft oder im Steinbruch zu einem Tagelohn.  Diesen Menschen wird in Selbsthilfe-Gruppen und Schulungen und mit Mikro-Kediten geholfen, eine kleine Existenz aufzubauen.

Oft halten sich diese Familien durch Ziegen- oder Hühnerhaltung über Wasser, durch Bügeln oder Schneidern, oder mit ganz kleinen Verkaufsständen des täglichen Bedarfs - für sie ein großer Schritt in ein besseres Leben.

Die Diözese Marthandam im Kanyakumari District ist mit ihrer Sozialhilfe-Organisation MIDS und der Gesundheits-Organisation HOM (Health for One Million)   dringend auf ausländische Unterstützung und Spenden angewiesen. Zwei Altenheimen, in denen 200 Bewohner Platz finden - alles Menschen aus ärmlichsten Verhältnissen - und auch das Sterbehospiz "Shalom House", ein Pflegeheim für unheilbar Kranke, die in der Obhut von Schwestern ihren letzten Weg gehen, müssen am Laufen gehalten werden.

Da es keine Sozialversicherungssysteme für die Bevölkerung gibt, sorgt sich das Bistum auch um arme Leute, die sich eine kostspielige medizinische Behandlung nicht leisten können, durch eigene Krankenstationen und ein Missions-Krankenhaus.

Weiterhin soll mit Spendengeldern die häusliche Palliativ-Versorgung verbessert werden - derzeit können Familien mit bettlägerig Kranken monatlich nur etwa 15 Euro Unterstützung bekommen. Viel zu wenig für wichtige Medikamente und dringend gebrauchte Hilfsmittel. Es fehlt an Rollstühlen, Krankenpflegebetten, Hygieneartikeln oder Gehhilfen.

In unseren Steckbriefen beschreiben wir die wenig hoffnungsvolle Situation behinderter oder durch Unfälle gelähmter Menschen, die nicht die geringste Untersützung bezahlen können. Wenn Sie eine persönliche Patenschaft für einen dieser Menschen übernehmen möchten, sprechen Sie uns gerne per Mail an.

Wichtig sind auch die Schulausbildung in Kindergärten, Elementarschulen, Gymnasien, eine Schule für geistig behinderte Kinder, das Priesterseminar und unterschiedliche sozialen Aktivitäten, die nach Möglichkeit vom Bistum untersützt werden. Ebenso vor allem auch  der Aufbau von Infrastuktur. Häuser müssen gebaut werden, Sanitäreinrichtungen und Toiletten, es fehlt an stabiler Elektrizität.  Allgemeine Wasserprojekte und der Bau von Brunnen sind weitere wichtige Entwicklungsschritte in Indien, damit die Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft haben. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein.

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